Andreas Hupke, 1950 als sechstes von acht Kindern in Monschau geboren. Meine Eltern waren Vertriebene aus Pommern. Mitte 1973 bin ich nach Köln gekommen und seit dieser Zeit politisch aktiv. Seit 1974 lebe ich -mit kurzer Unterbrechung- im “Kwatier Latäng”. Zuletzt war ich als Bühnenfacharbeiter am Schauspiel/Oper der Stadt Köln tätig. Ich setzte mich für die Nöte der Menschen ein, weil meine Eltern mir beigebracht haben: “Demokratie fällt nicht alleine vom Himmel, die muss man sich jeden Tag aufs Neue erkämpfen.” Soziale Gerechtigkeit ist nach meiner tiefsten Überzeugung einer der wichtigsten Faktoren zur Stabilisierung unseres Rechts-Staates.
Katharina Dellhofen: Geboren in Mannheim und seit 1989 in Köln lebend. Nach meiner Ausbildung zur Hotelfachfrau und mehreren Stationen in der Hotellerie, bin ich im rechtsrheinischen Köln als Unternehmerin fest verwurzelt. Seit über 25 Jahren führe ich hier eigene Hotel- und Gastronomiebetriebe und kenne die Herausforderungen kleiner und mittelständischer Unternehmen.
Neben meiner unternehmerischen Tätigkeit engagiere ich mich sich seit vielen Jahren ehrenamtlich für meinen Stadtteil, im Vorstand der Bürgervereinigung Deutz e.V..
Ich bin verheiratet, Mutter von zwei erwachsenen Kindern und engagiere mich darüber hinaus für den Natur- und Tierschutz.
Achim Hüttner, Rentner, geboren 1961 in Köln, aufgewachsen in der Südstadt und bis Mitte dreißig in Köln-Poll gelebt. Dann Bergisches Land und Tübingen. Jetzt wieder Köln, und zwar mittendrin.
„Ich engagiere mich, weil ich zum einen direkt von der “Ballermannisierung” betroffen bin und ich es zum anderen nicht ertragen kann, dass Menschen, die seit Jahrzehnten hier leben, verdrängt werden sollen!
Ich denke, es kann auch ein vernünftiges Miteinander geben.“
Martina Hancke, Controller, geboren wurde ich in Köln, musste jedoch meine Kindheit und Jugend in Siegburg und Umgebung verbringen. Mitte der 1980er bin ich aber wieder nach Köln gezogen. Nach ein paar Jahren in Braunsfeld und Lindenthal, wohne ich nun seit 2016 im schönen Mauritiusviertel.
Hier habe ich die ‚Bürgerinitiative Mauritiusviertel‘ gegründet, um mich für ein sauberes und lebenswerteres Miteinander im Viertel ohne die Auswirkungen der Ballermannisierung zu engagieren.
Hubert Alflen, Rentner, geboren 1949 und in Köln Kalk aufgewachsen. Seit 1973 wohne ich im Belgischen Viertel. Als gelernte Werkzeugmacher bin ich Mitglied in der IG Metall und heute stellvertretender Sprecher der IG Metall Senioren. Ich war bis 2024 gewählter Seniorenvertreter für die Innenstadt / Deutz. Zurzeit bin ich Mitglied der Bezirksvertretung.
Altern in Würde sollte nicht vom Geldbeutel abhängig sein. Deshalb unterstütze ich u.a. die Seniorentafel in Deutz. Für mobilitätseingeschränkte und ältere Mitbürger*innen sowie für Fußgänger*innen wünsche ich mir mehr Barrierefreiheit. Dazu gehört vor allem, dass
die KVB für ein reibungsloses Funktionieren der Aufzüge und Rolltreppen sorgt, damit alle ohne Probleme die Haltestellen erreichen.
Burgel Langer, ehemalige Lehrerin, Journalistin, geboren im Ruhrgebiet, aufgewachsen am Rande des Münsterlandes. Studium und Beruf führten mich nach Freiburg, Berlin und Köln, wo ich seit 30 Jahren im Belgischen Viertel wohne. Dort engagiere ich mich in mehreren zivilgesellschaftlichen Gruppen rund um die Themen Urban Gardening und Klimaschutz, gemeinschaftliches Bauen und Wohnen, eine gerechtere Bodenpolitik zur Stärkung des Gemeinwesens.
Ich möchte dazu beitragen, dass die Kölner Innenstadtveedel wieder zukunftsfähige, gemeinschaftliche und lebendige Orte für alle werden.
ABI Aktionsbündnis Innenstadt/Deutz
Rathenauplatz 7
50674 Köln
